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22.10.2014

Hauskalender: Eine Tradition lebt weiter

Ist er ein Relikt aus alten Zeiten oder ein Unikum, das bewahrt bleiben soll? Der Zuger Hauskalender, 1770 zum ersten Mal erschienen und seit 1947 in dritter Generation bei der Kalt Medien AG produziert, ist wohl beides. Vor allem aber birgt er einen spannenden und recht eigentümlichen Mix an Lesestoff und kalendarischen Informationen. Während die Jahresrundschau jeweils auf das kirchliche, gesellschaftliche und politische Geschehen zurückblickt, bietet das Kalendarium mit Hinweisen zu den Tagesheiligen und Evangelien, Informationen zum Planetenlauf und Marktgeschehen sowie dem Wetter nach dem Hundertjährigen Kalender eine Vorschau auf das kommende Jahr. Kalendergeschichten dürfen ebenso wenig fehlen wie das traditionelle «Grosse Einmal Eins».

 

Bis heute sind Teile der Publikation in der klassischen Schriftfamilie der «Wittenberger Fraktur» gesetzt. Besondere Beachtung finden vier Spezialzeichen, die der Leserschaft anzeigen, wann die besten Tage sind zum Säen, Holzhacken, Mistanlegen und Haareschneiden.

 

«Die Bedeutung des Kalenders sollte nicht unterschätzt werden», so Ueli Berger, der bei der Kalt Medien AG für das Produkt zuständig ist, das übrigens auch in einer Walliser Edition erscheint.

 

Die Reichweite des Hauskalenders, dessen Gesamtauflage bei 7’000 Exemplaren liegt, geht weit über die Innerschweiz hinaus. Bescheiden ist der Verkaufspreis von lediglich fünf Franken. Sichern Sie sich ein Exemplar und somit ein Stück Zuger Tradition!

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