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21.01.2016

Zuger Neujahrsblatt: Eine Chronik der besonderen Art

In Zuger Haushalten, die etwas «auf sich hielten», war das ZNB Pflichtlektüre. Seit jeher befasste sich die Publikation als kulturelles und historisches Jahrbuch mit der Geschichte, dem Brauchtum, der Kunst, den Geistes- und Naturwissenschaften sowie der Wirtschaft des Kantons Zug, ging aber auch gesellschaftspolitischen Themen auf den Grund. Als Eberhard Kalt-Zehnder die Druckerei Blunschi im Jahre 1947 übernommen hatte, führte er auch die Tradition des ZNB-Druckes weiter. Erich Kalt-Zehnder druckte in zweiter Generation das ZNB von 1965 bis zur Geschäftsübernahme durch Felix Kalt im Jahre 1992. Und diese Tradition führt auch Felix Kalt weiter. Somit wird diese hoch geschätzte Publikation seit jeher ausschliesslich von der Familie Kalt gedruckt. Edle Federn schrieben darin und für die Gestaltung und das Design wurden immer wieder renommierte Grafiker beigezogen. Aktuell liegt hier der Lead bei den beiden Zuger Gestaltern Miles Peyer und Sandro Zorzenone, denen es jedes Jahr gelingt, die Inhalte optisch auf unkonventionelle Weise aufzuarbeiten. Seit ein paar Jahren widmen sich die ZNB-Nummern einem Schwerpunktthema, so zum Beispiel im Jahr 2008 dem Thema «Zugerberg» oder anlässlich des 125-Jahr-Jubiläums der GGZ im Jahre 2009 dem Thema «Gemeinsinn». Im Jahre 2013 lautete das Kernthema «Ströme» und die darauffolgende Nummer beleuchtete die Aspekte rund ums Thema «Hoch hinaus». Die Ausgabe 2016 widmet sich dem Thema «Zugersee» und ist erhältlich in den Zuger Buchhandlungen oder direkt bei der GGZ.

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